KI-Automatisierung
Kurz erklärt
Statt die KI Schritt für Schritt zu prompten, gibst du ihr ein messbares Ziel – und sie arbeitet in Schleifen: ausführen, selbst prüfen, nachbessern, bis das Ziel erreicht ist. Mit Claude Code funktioniert das schon im Gratis-Kontingent für kleine Aufgaben; im Pro-Abo laufen längere Loops, die z. B. Code so lange verbessern, bis alle Tests grün sind.
/goal Jeder Blogpost im Ordner /posts hat eine Meta-Beschreibung unter 160 Zeichen und einen Titel unter 60 Zeichen. Gib nach jeder Datei die Zeichenzahl aus, damit ich es bestätigen kann, und fass den Fließtext nicht an. Stopp, wenn jede Datei besteht, oder nach 25 Dateien.
Grenzen: Du startest den Loop von Hand und schaust beim ersten Lauf zu. Ungeprüfte Ziele führen zu Fehlern – das Ziel muss so formuliert sein, dass die KI ihre eigene Arbeit überprüfen kann.
Du läufst als Loop, nicht als einzelne Antwort. ZIEL: [fertigen Zustand in 1-2 Sätzen beschreiben, messbar]. WO DIE ARBEIT LIEGT: [z. B. 'Lies TODO.md und behandle jeden offenen Punkt als Aufgabe']. WIE DU ARBEITEST: immer nur einen Punkt vollständig abschließen; vorhandene Konventionen übernehmen; bei Entscheidungen, die nur ich treffen kann (Geld, Löschen, Kontakt), stoppen und auf eine Liste 'braucht meine Entscheidung' setzen. WIE DU DICH PRÜFST: [z. B. Datei erneut lesen und gegen das Ziel bestätigen] – Beweis statt Zuversicht, max. 3 Versuche pro Punkt, sonst als blockiert protokollieren. WIE DU DICH ERINNERST: Führe LOOP-STATE.md und lies sie zu Beginn jedes Laufs zuerst. WANN DU STOPPST: wenn alles erledigt oder blockiert ist oder nach [N] Punkten; dann kurzer Bericht.
Mehrwert: Läuft nach Zeitplan und unbeaufsichtigt, merkt sich über die Status-Datei den Fortschritt und macht beim nächsten Lauf dort weiter, wo er aufgehört hat. Achtung: Loops verbrauchen mehr als einfache Prompts – mit kleinen Mengen ([N] Punkte pro Lauf) beginnen.
Für alle, die mit Code oder klar prüfbaren Aufgaben arbeiten – auch Einsteiger mit ersten Programmier-Grundlagen. Entscheidend ist ein messbares Ziel ("alle Tests bestehen", "Fehler X verschwindet"), an dem sich die KI selbst kontrollieren kann.
Am definierten Erfolgskriterium: ein Testlauf, eine Fehlermeldung, ein Zielwert. Nach jeder Runde prüft sie das Kriterium und hört auf, sobald es erfüllt ist – deshalb ist ein sauber formuliertes Ziel wichtiger als ein perfekter Prompt.
Setze immer eine Obergrenze ("maximal 5 Runden") – dann stoppt der Loop auch bei unerreichbarem Ziel. Im Gratis-Kontingent begrenzt zusätzlich das Nutzungslimit; im Abo behältst du die Runden im Blick.